
Muggsy Spanier, ein amerikanischer Trompeter, wäre am 9. November 125 Jahre alt. Wir feierten seinen Geburtstag zusammen mit Muggsi Hegi, der sein grosser Fan ist. Der Gefeierte hat seinen Stil auf Louis Armstrong und Joe King Oliver ausgerichtet. Darum auch sein Übername, der nicht sehr schmeichelhaft ist, und „Kopierer“ bedeutet. Er spielte mit den Grössen des traditionellen Jazz zusammen bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Auch Maxi Hegi pflegt den Louis/Muggsy Stil und ist ein beliebter Trompeter in verschiedenen Jazzbands. Jetzt spielte er mit den „Hönggern“ zusammen: Miro Steiner, Posaune; Ivan Kubias, Trompete; Urs Schweri, Klarinette und Sopransax; Jan Zeman, Piano; Christoph Ramstein, Banjo und Gitarre; Walter Fehr, bass und Max Rickenbach, drums. Sie spielten die Songs aus dem Repertoire des Gefeierten, möglichst auf seine Art. Max übersetzte jeweils aus dem Englischen die gespielten, eher komplizierten Titel, kommentierte sie witzig und brachte damit das Publikum immer wieder zum Schmunzeln.
Der jazzerfüllte Abend ging dann zu Ende. Die Zuhörer waren sehr zufrieden und würden am liebsten noch weiter sitzen bleiben und zuhören. Die frühe Ankündigung des nächsten Anlasses hat sie dann vielleicht doch etwas überrascht. Aus betrieblichen Gründen wird die „Trombonade“ vom 5. November auf den Donnerstag 29. Oktober vorverschoben. Die Videos von Anne Eugster und die Fotos von René Marin können hier betrachtet werden. Die Videos von Adel Tagher siehe unten. An alle, sowie an die allgegenwärtige Marie Vichr ein grosser Dank!